Ambulante Korrektur abstehender Ohrmuscheln

Das als störend empfundene Abstehen der Ohrmuschel ist eine angeborene Fehlbildung der Ohrmuschel. Diese Ohrmuscheln stehen mehr als 2 cm vom Schädelknochen ab. Da das Ohr ab dem 6. Lebensjahr nur noch wenig wächst, sollten Kinder mit dem Stigma einer abstehenden Ohrmuschel vor der Einschulung operiert werden.

Allerdings leiden auch viele Jugendliche und Erwachsene unter ihrer Ohrmuschelform.

Ohrmuschelkorrektur mit neuer, schonender, ambulanter Fadenmethode (nach Merck)

Dr. Stefan Tesche korrigiert abstehende Ohrmuscheln praktisch ohne Schnitte der Haut durch mehrere, spezielle Nähte, die unter der Ohrmuschelhaut entlang geführt werden. Somit wird die Position der Ohrmuschel besonders schonend verändert. Ab dem 12. Lebensjahr kann die ambulante Operation in örtlicher Betäubung erfolgen. Diese Methode ist für viele Ohrmuschelfehlstellungen geeignet. Bei sehr kräftig ausgebildetem Ohrknorpel müssen aber in Einzelfällen „klassische“  Verfahren zur Anwendung (s.u.) kommen.

Vorteile der neuen Fadenmethode:

  • Optimales kosmetisches Ergebnis ohne Gefahr der Kantenbildung der Ohrmuschel
  • Patient bestimmt mittels Spiegel während der OP die optimale Ohrmuschelform
  • Keine Kopfverbände
  • Keine Knorpelbearbeitung, keine Hautentfernungen
  • Keine Narben
  • Allenfalls minimaler Blutverlust
  • Sehr geringes Infektionsrisiko
  • Keine oder nur kurzzeitige Schmerzen unmittelbar nach der Operation
  • Keine oder nur kurzzeitige schulische bzw. berufliche Ausfälle

Lassen Sie sich beraten.

Wie werden abstehende Ohrmuscheln „klassisch“ korrigiert?

Seit über 100 Jahren werden Ohrmuscheln operativ korrigiert. Bei den heute üblichen, „klassischen“ Verfahren (Otoplastik nach Converse, Pitanguy, Stenström, Mustarde) wird die Haut der Rückseite der Ohrmuschel über einen langen Schnitt vom Knorpel gelöst und dieser dann mit verschiedenen Verfahren umgeformt (teilweises Entfernen, Ritzen, Auffaltung mit Haltenähten). Überschüssige Haut wird ebenfalls entfernt.

Nachteile der klassischen Methoden:

  • Kopfwickelverband für mindestens 1 Woche
  • Vollnarkose bei Kindern und häufig auch bei Erwachsenen
  • Bleibende Operationsnarben
  • Gefahr der Entstehung von scharfen, unnatürlichen, teils entstellende Knorpelkanten auf der Vorderseite des Ohres
  • Schmerzen und Gefühlsstörungen
  • Erschwerte Nachkorrekturen

Wichtig: Da die abstehende Ohrmuschel von den Krankenkassen in der Regel nicht als Krankheit angesehen wird, sind die Operationskosten eigenständig im Sinne einer plastisch-ästhetischen Operation zu leisten. Möglicherweise entstehende Folgekosten, die sich aus der Operation ergeben könnten, werden ebenfalls nicht von der Krankenkasse übernommen. Wir vermitteln hierfür aber eine spezielle Versicherung.

Umfangreiche Informationen zum Ohrenanlegen finden Sie auf unserer Themenseite unter www.ohrenanlegen-hamburg.de.

Patienten-Informationen zur neuen Folgekostenversicherung medassure: