Allergologie

Der allergische Schnupfen ist nicht nur lästig, sondern Ausdruck einer ernstzunehmenden Erkrankung. Er betrifft Nase, Nasennebenhöhlen und Augen, kann sich aber auch zu einem allergischen Asthma steigern. Auslöser sind Baum- und Gräserpollen (Heuschnupfen), Tierhaare, Schimmelpilze, Hausstaubmilben und andere.

Mit Dr. Stefan Tesche verfügt die Praxis über einen erfahrenen Allergologen, der sich unter anderem auch auf die Aspirin-Intoleranz bei Patienten spezialisiert hat. Die Aspirin-Intoleranz führt zu einer ausgeprägten Polypen-Bildung der Nasennebenhöhlen, die trotz mehrfacher Operationen oft rasch erneut auftritt.

Die Diagnostik, Beratung und Behandlung der Allergien werden in unserer Praxis angeboten.

Diagnostik, Beratung und Behandlung der Allergien

Zur Abklärung einer Allergie, sind zunächst die Angaben des Patienten, wann und wo die Beschwerden auftreten, von großer Bedeutung. Viele Allergien können bereits durch einen einfachen Hauttest (Pricktest) festgestellt werden. Auf der Beugeseite des Unterarms werden hierzu die entsprechenden Allergielösungen aufgetragen und die Haut darunter minimal geritzt. Auch bei Kindern ist ein solcher Allergietest in der Regel möglich. Nach 20-30 Minuten kann anhand einer eventuellen Rötung und Schwellung (Quaddelbildung) der Haut das Ergebnis des Allergietestes abgelesen werden. Ergänzend werden auch Blutuntersuchungen (RAST) durchgeführt.

Die Behandlung der Allergien erfolgt idealer weise durch eine Vermeidung des betreffenden Allergens, was aber gerade beim Heuschnupfen oder den Hausstaubmilben nur bedingt möglich ist. Eine von uns individuell angepasste medikamentöse Therapie oder auch eine spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung), die den Körper gegenüber den Allergenen unempfindlicher macht, ist deshalb häufig erforderlich.

Aspirin-Intoleranz

Die Aspirin-Intoleranz stellt eine Sonderform einer Allergie dar. Nach Einnahme von Aspirin oder ähnlichen Schmerzmitteln kann es bei entsprechend erkrankten Patienten zu Reaktionen (Fließschnupfen, Niesreiz, Asthmaanfall, allergischer Schock) kommen. Diese Patienten entwickeln oftmals Polypen aus den Nasennebenhöhlen, die die Nase komplett blockieren können. Diese Polypen kehren auch nach mehrfachen Operationen der Nasennebenhöhlen oft rasch zurück. Viele Patienten leiden zudem an einem Asthma bronchiale.

Klassische Allergietestungen sind in der Regel negativ. Zur Abklärung sind spezielle Provokationstests nötig. Zur Behandlung wird eine Gewöhnungstherapie mit langsam gesteigerten Aspirin-Dosen im Krankenhaus durchgeführt. Die Erfolgschancen von dieser Behandlung liegen bei bis zu 80 Prozent.

Dr. Stefan Tesche hat zuvor viele Jahre in einer speziellen Allergie-Sprechstunde solche Patienten am UKE betreut.